Beiträge mit dem Tag ‘gps’

Navigationssoftware für das iPhone 3G

15. Januar 2009

Seit dem der GPS-Chip ins iPhone Einzug gehalten hat, stellt sich die Frage: Wann kommt die erste Navigationssoftware in den AppStore? Entsprechende Anwendungen scheint es bereits zu geben. So konnte man etwa CoPilot-Live auf der Consumer Electronics Show (CES) in Aktion sehen. TomTom hat bereits im August 2008 bekannt gegeben, dass ihre Software auf dem iPhone läuft. Doch wieso und warum eine solche Lösung ihren Weg noch nicht in den AppStore gefunden hat, darüber schweigen nicht nur die Hersteller, sondern auch Apple. Gerüchten zufolge, ist der Grund dafür aber relativ simpel: Apple arbeitet an einer eigenen Navi-Lösung, für die bereits ein Patent angemeldet wurde. So oder so, auf die erste Navigationssoftware für das iPhone 3G wird man wohl weiterhin warten müssen.

iPhone 3G: GPS zu schwach für Navigation?

9. Juli 2008

Nachdem heute die ersten Tests zum neuen iPhone 3G im Netz kursieren, habe ich an mehreren Stellen in einem Review gelesen, dass die verbaute GPS-Antenne zu schwach für “echte” Navigation a la TomTom und Co. ist. Grund genug, sich den Artikel aus dem diese Info stamt einmal genauer durchzulesen. So schreibt David Pogue in seinem Review für die New York Times:

Unfortunately, there’s not much you can do with the G.P.S. According to Apple, the iPhone’s G.P.S. antenna is much too small to emulate the turn-by-turn navigation of a G.P.S. unit for a vehicle, for example.

Sollte sich dies wirklich bewarheiten und ein Betrieb als Navigationsgeärt ist nicht möglich, stellt sich die Frage nach dem Sinn des eingebauten GPS, und es entsteht der Eindruck, dass es sich bei diesem neuen Feature eher um einen PR-Gag handelt.

Offener Brief an Innenminister Schäuble

20. Juni 2007

Sehr geehrter Herr Schäuble,

gem. der am 01.01.2010 in Kraft getretenen Verordnung der bundesweiten Nachverfolgung von Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern mittels GPS zum Ziele der Terrorabwehr, habe ich soeben mein GPS Protokoll des heutigen Tages auf den FTP-Server der Bundesregierung geladen. Einer Ihrer Mitarbeiter wird Ihnen mit Sicherheit kurz zeigen, wie sie Google Earth zu bedienen haben und die Daten auswerten können.

Leider konnte ich Ihr Protokoll der letzten Monaten dort nicht finden. Seien Sie doch bitte so nett, und aktualisieren dies in den nächsten Tagen.

Mit freundlichen Grüßen
Sven Kubiak

Siehe auch: Vorratsdatenspeicherung

Geotagging mit GPS und Google Earth

19. Juni 2007
Google Earth mit GPS

Nachdem ich vor kurzem einen Bericht über Geotagging gelesen hatte, wollte ich einmal ausprobieren, ob mein PDA den Datenmassen gewachsen ist und ob das Ganze einfach, genau und gebräuchlich ist. Vom Prinzip her ist die Vorgehensweise aber ziemlich simpel.

Wer nicht den Luxus genießt eine Kamera mit integriertem GPS Empfänger zu besitzen, muss die GPS Daten mit einem separatem Gerät aufnehmen. Entweder über ein eigenes GPS-Gerät oder einen PDA mit GPS Antenne (intern oder extern). Darüberhinaus benötigt man eine Software die in periodischen Abständen die aktuelle Position speichert. Ich habe für meinen PDA die kostenlose Software outdoor-gps eingesetzt. Damit kann man die aktuellen GPS Informationen ausgeben lassen sowie Strecken und Wegpunkte aufzeichnen. Der Abstand der Aufzeichnungen ist ebenfalls einstellbar (ich habe zum testen 10 Sekunden gewählt). Nachdem man einen Track abgeschlossen hat, speichert die Software die Strecke in einer .gpx Datei. Diese kann man dann in Google Earth öffnen. Google legt dann die einzelnen Wegpunkte auf die Kartenkoordinaten und man erhält ein Ergebnis wie im oben angefügten Bild.

Für Fotografen ist das Ganze vor allem deswegen interessant, weil man damit Wegpunkte mit Bilder verknüpfen kann. Hierfür wird allerdings eine weitere Software (z.B. RoboGeo) benötigt. Robogeo verknüpft die GPS Daten mit den EXIF Informationen (Datum und Uhrzeit) der Bilder. Zusammen mit den beiden Informationen kann man sich dann in Google Earth den Weg, so wie die gemachte Fotos betrachten. Und dies genau dort, wo man die Fotos gemacht hat. Dies werde ich beim nächsten mal ausprobieren.

Fazit: der Speicher des Handy ist das geringste Problem. Ich habe für 45 Minuten, bei einer periodische Speicherung alle 10 Sekunden, 48 kB Daten produziert. Viel problematischer ist die Laufzeit des Akkus. Wer viel unterwegs ist, sollte eher zu einem reinen GPS Gerät greifen. Für eine Foto Session zwischendurch reicht das Handy mit GPS Empfänger aber allemal.